Heizölpreise legen zu - Ölpreis auf 5-Wochenhoch | Heizöl-News vom

um 08:13 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise starten mit einem Anstieg in den April und folgen damit den Ölpreisen, die aufgrund von geopolitischen Spannungen auf ein 5-Wochenhoch gestiegen sind. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 102,52 €uro/100 Liter. Insgesamt befinden sich die Heizölpreise seit rund vier Wochen in einer stabile Seitwärtsbewegung. Die langfristigen Aussichten auf sinkende Rohöl- und Heizölpreise bleiben für den Jahresverlauf weiterhin bestehen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren zur Wochenmitte in allen Bundesländern Preiserhöhungen zu verzeichnen. Dabei kletterten die Heizölpreise mit 1,4 bis 1,5 Cent/Liter am deutlichsten in Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und dem Saarland. Weniger stark fielen die Preisanstiege mit 0,4 bis 0,7 Cent/Liter in Brandenburg, Berlin, Bayern und Sachsen-Anhalt aus.

Trotz gelegentlicher Preisanstiege, bleiben die Ölpreise fundamental unter Druck. Das Angebot auf dem Weltölmarkt steigt, während die Nachfrage schwächelt. Die Stimmung an den Börsen ist volatil und auch die geopolitischen Faktoren bringen ein gewisses Risiko für Preiserhöhungen mit sich. Verbraucher, die nach dem Winter Heizöl benötigen, finden zurzeit einen vernünftigen Zeitpunkt für eine Heizölbestellung vor. Wer einen ausreichend gefüllten Heizöltank hat, kann jedoch auf sinkende Heizölpreise im Sommer spekulieren.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise haben Verlauf der ersten Wochenhälfte zugelegt und sind auf den höchsten Stand seit Ende Februar gestiegen. Am Mittwochmorgen wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 74,4 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI kletterte mit 71,1 Dollar / Barrel erstmals seit Februar wieder über die 70-Dollar-Marke. Die Preise für Gasöl legten ebenfalls auf 684 Dollar/Tonne zu und der Euro-Dollar-Wechselkurs ging wieder leicht zurück auf derzeit 1,079 Dollar/€uro. Damit fallen die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt zur Wochenmitte preisstützend aus.

Für die Preisanstiege verantwortlich sind geopolitische Faktoren. Der Ton zwischen den USA und dem Iran wird zunehmend schärfer. Neben den israelischen Angriffen auf die Hamas und den US-Angriffen auf die Huthi-Miliz im Jemen, die beide zu Verbündeten des Iran zählen, kommt es nun auch zu direkten Auseinandersetzungen zwischen dem Iran und den USA. So hatte US-Präsident Trump Teheran mit Bombardierungen gedroht, sollte die Regierung nicht auf einen neuen Atomdeal eingehen. Als Reaktion hat iranische Marine zwei Öltanker im Persischen Golf festgesetzt, um zu demonstrieren, dass der Iran in der Lage ist, die für den Welthandel wichtige Seeroute, militärisch zu blockieren. Für den Weltölmarkt ist die Straße von Hormus eine der bedeutendsten Schifffahrtsrouten. Hinzu kamen zuletzt US-Sanktionen gegen chinesische Raffineriebetreiber, die Rohöl aus dem Iran verarbeiten sowie US-Strafzölle für alle Länder, die mit Venezuela Öl- oder Gasgeschäfte abwickeln. Darüber hinaus hat US-Präsident Trump weitere Sanktionen gegen den russischen Ölsektor in Aussicht gestellt, wenn sich Putin gegen eine Waffenruhe in der Ukraine stellt.

Genau wie an den Finanz- und Aktienmärkten bleibt auch am Ölmarkt der Fokus auf der aggressiven US-Zollpolitik und deren Auswirkungen auf den Welthandel. Für den heutigen Mittwoch hat Trump den „Tag der Befreiung“ ausgerufen und will seine Zollpläne bekannt geben. Die Stimmung an den Börsen ist geprägt durch Unsicherheit und damit einhergehend volatilen Kursen. Besonders in den USA scheint von Börsen-Crash bis starker Erholung derzeit alles möglich zu sein, was sich natürlich auch auf die Ölpreise auswirken wird. Fundamental stehen die Ölpreise jedoch eher unter Druck als das ein größerer Ausbruch zu befürchten wäre. Die Versorgungslage auf dem Weltölmarkt ist gut, sodass die die Internationalen Energieagentur (IEA) weiterhin davon ausgeht, dass der Ölmarkt im laufenden Jahr überversorgt sein wird. Ab dieser Woche hat zudem das erweiterte Ölkartell OPEC+ seine Ölförderung erhöht bzw. die zuvor bestehende Förderkürzung zurückgenommen. Dies sollte die Ölpreise weiter unter Druck setzen.

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