Heizölpreise stabil - Ölpreise bleiben unter Druck | Heizöl-News vom

um 08:08 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind am Wochenende leicht gestiegen, geben jedoch zum Start in die neue Woche wieder nach. Aktuell kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt somit 104,49 €uro/100 Liter. Größere Bestellmengen liegen zumeist unter der Marke von einem Euro pro Liter. Bedingt durch ein steigendes Angebot auf dem Weltölmarkt, einer eingetrübten Stimmung an den US-Börsen und durch die schwache heimische Heizölnachfrage, bestehen gute Aussichten für sinkende Heizölpreise im März.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zum Wochenauftakt ein sehr unterschiedliches Bild in den einzelnen Bundesländern. So waren in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland Preisrückgänge zwischen 0,7 und 1,0 Cent/Liter zu verzeichnen. In Berlin, Bremen, Sachsen und Sachsen-Anhalt kletterten die Heizölpreise hingegen zwischen 0,8 und 1,3 Cent/Liter. In allen anderen Bundesländern blieben die Heizölpreise nehezu unverändert.

Die langfristigen Aussichten auf sinkende Rohöl- und Heizölpreise bleiben für den Jahresverlauf weiterhin bestehen. Verbraucher, die einen ausreichend gefüllten Heizöltank haben, um über die kalte Jahreszeit zu kommen, können somit auf sinkende Heizölpreise spekulieren. Wer aktuell Heizöl benötigt, der findet zurzeit immerhin den günstigsten Zeitpunkt für seine Heizölbestellung im bisherigen Jahr vor.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zum Wochenstart leicht gesunken und bleiben tendenziell unter Druck. Am Montagmorgen wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT knapp ungter 73 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte unverändert bei 69,9 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl gingen erneut zurück auf derzeit 689 Dollar/Tonne, was dem tiefsten Stand des laufenden Jahres entspricht. Der €uro gewann minimal gegen den Dollar auf 1,041 Dollar/€uro. Insgesamt sind die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit zum Wochenstart leicht preisdrückend ausgefallen.

Die eingetrübte Stimmung an den Finanz- und Aktienmärkten hält zurzeit auch die Ölpreise unter Druck. Manches spricht zurzeit dafür, dass die US-Börsen nach einer Rekordrally nun vor einer Abwärtskorrektur stehen, was sich dann auch belastend auf die Ölpreise auswirken wird. Einer der wichtigsten Gründe für die Unsicherheit an den Finanzmärkten bleibt die geplante Zollpolitik der US-Regierung. Trump könnte ab März Strafzölle für Waren aus Mexiko, Kanada und China in Kraft setzen. Auch Waren aus der EU sollen mit Zöllen in Höhe von 25 Prozent belegt werden. Ein globaler Handelskonflikt scheint vorprogrammiert, was die Weltwirtschaft und somit auch die Ölnachfrage und -Preise belasten würde.

Innerhalb des Ölkartells OPEC+ wird laut über eine erneute Verlängerung der bestehende Förderkürzung nachgedacht, um die Ölpreise zu stützen. Ab März wollten die OPEC+ Mitglieder, allen voran Saudi-Arabien, ihr Ölförderungen schrittweise erhöhen, doch dieser Schritt scheint nun erneut in Frage gestellt zu werden. US-Präsident Trump will sich jedoch für sinkende Ölpreise einsetzen und dabei OPEC-Leader Saudi-Arabien davon überzeugen, das Ölangebot zu erhöhen. Auch mit Blick auf Russland könnte Trump einen Deal im Rahmen der Friedensverhandlungen für die Ukraine machen.

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